Glück auf

Eine doppelflüglige Eingangtür in verblichenem Blau mit Fenstern aus geriffeltem Glas, der Türgriff ist mit einem Graffititag versehen. Der Boden im Türsturz ist aus drechigem und rissigem Sichtbeton. Die umgebende Hausfassade ist aus grauen Mosaiksteinchen gesetzt, von den einige fehlen.

Ich hätte schon länger geschrieben haben wollen. Aber ach. Man kommt zu nix.

Und das ist der Punkt. Angefangene Überlegungen, Nichtzuendegedachtes, Einfälle fallen zwischen dem ganzen Zunixkommen hintenüber. Wenn man sie nicht aufschreibt. Auf Zettel oder Dateien, die man verliert oder irgendwann irgendwo wiederfindet und dann den Inhalt nur noch ratlos als kryptisches Gekritzel betrachten kann. Dabei hatte das alles bestimmt mal wenn nicht Hand und Fuß, dann doch wenigstens kurzfristig intellektuelle Scheinfüßchen.

Das hier ist der Versuch, solcherlei in gewisser Regelmäßigkeit an einem Ort zu sammeln, an dem es in Ruhe rumliegen und reifen oder unter Absonderung aromatischer Geruchsfäden öffentlich verrotten kann. Womöglich gar unter der Zurkenntnisnahme einer interessierten Öffentlichkeit.
Sollte dem so sein: herzlich willkommen.

Es gibt chronologisch ältere Beiträge, die schon mal irgendwo gestanden haben, und die hier archiviert sind. Aber eigentlich ist das hier der erste Eintrag.